Midlife Cowboy – Chris Geletneky

Midlife Cowboy

 

Titel: Midlife Cowboy

Autor: Chris Geletneky

Verlag: Bastei Lübbe

Format: Taschenbuch, 384 Seiten, ISBN: 978-3-431-03955-9

Preis: € 15,50 (A), € 14,99 (D)

Bewertung: 3 von 5 Pfoten

 

Da ich, wie der Hauptprotagonist Tillmann, ebenfalls in Kürze meinen vierzigsten Geburtstag absolviere (feiern ist etwas übertrieben) und auch in diesem Jahr meinen zehnten Hochzeitstag feiere (da passt das Wort wieder), musste ich mir dieses Buch unbedingt besorgen und lesen. Quasi sollte mir diese Lektüre mitteilen, ob ich schon mittendrin in der Midlife Krise stecke oder ob es noch eine Steigerung geben kann. Ok, ich musste feststellen, es gibt definitiv eine Steigerung. Geschrieben wurde das Buch von Chris Geletneky. Bisher war er mir unbekannt, obwohl ich mit Sicherheit schon den einen oder anderen von ihm geschriebenen Sketch im Fernsehen gesehen habe. Er war oder ist Headwriter und Creative Producer von einigen Comedyformaten, wie zum Beispiel Ladykracher, Pastewka und Sketch History.

Handlung

Tillmann, wie schon erwähnt, ist neununddreißig Jahre alt, Managing Director eines Musterhausparks und steckt mitten in der Midlife Krise. Von einem Tag auf den anderen findet er sein Leben, das er mit seiner Ehefrau Sonja und den beiden gemeinsamen Kindern Jakob und Maya in einem Haus mit Garten in einer Neubausiedlung am Rande Hannovers teilt, spießig. Er braucht unbedingt eine Veränderung. Er versenkt seinen heiß geliebten, aber für seinen Garten viel zu großen, Rasenmähertraktor in seinem mittlerweile gehassten Karpfenteich und beschließt ein neuer Tillmann zu werden. Als er als Managing Director eine bildhübsche Assistentin zur Seite gestellt bekommt, ist es um ihn geschehen. Er bildet sich ein, er muss es seinen Freunden gleichtun und legt es auf eine Affäre an. Wie sich herausstellt, ist dies der größte Fehler, den er machen kann.

Meinung

Am Anfang muss ich zugeben, war ich nicht wirklich begeistert von diesem Buch. Ich wusste natürlich, dass es sich um ein humorvolles Buch handelt, aber mir kam es zunächst vor, als müsste der Autor unbedingt eine Pointe nach der anderen raushauen. Zwischendurch gab es immer wieder Szenen, die mich laut auflachen ließen, aber ich war dennoch nicht restlos überzeugt. Auch die Geschichte an sich, fand ich etwas übertrieben. Je mehr ich allerdings gelesen habe, desto besser wurde es. Die Geschichte war zwar immer noch extrem überzeichnet, aber ich hatte das Gefühl, dass mit zunehmender Handlung, die Geschichte realistischer wurde. Das Ende des Buches hat mir wiederum extrem gut gefallen. Nachdem ich das Buch fertiggelesen habe, hoffe ich, nur eine abgeschwächte Form der Midlife Krise erwischt zu haben.

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