Digby #1 – Stepanie Tromly

Gastrezension

Digby #01

 

Titel: Digby #1

Autor: Stephanie Tromly

Verlag: Oetinger

Format: geb. Ausgabe, 368 Seiten, ISBN: 978-3-7891-4809-5

Preis: € 15,50 (A), € 14,99 (D)

Bewertung: keine

 

Am 26. März 2016 haben wir unser erstes Gewinnspiel veranstaltet und unsere glückliche Gewinnerin Sabrina E. hat sich dazu bereit erklärt eine Gastrezension für uns zu schreiben. Wir bedanken uns herzlich dafür und wünschen euch viel Spaß beim Lesen!!

Sabrina hat eine LovelyBooks Seite und würde sich über eine Besuch freuen

http://www.lovelybooks.de/mitglied/Eori/

Klappentext / Inhalt

Beschossen. Inhaftiert. Gekidnappt. Ein ganz normaler Tag mit Digby: Bei Digby muss man auf alles gefasst sein. Das war Zoe in dem Moment klar, als sie seine Bekanntschaft machte. Nicht klar war ihr allerdings, dass sie mit ihm auch gleich von einer gefährlichen Situation in die nächste geraten würde. Denn Digby setzt alles daran, den Fall seiner kleinen Schwester, die vor acht Jahren entführt wurde, aufzuklären. Wie er es aber anstellt, dass Zoe mit ihm bei einem Gynäkologen einbricht, kurzzeitig auf der Polizeiwache landet und an einen Drogenhändlerring gerät? Keine Ahnung. Nur eines weiß sie genau: Ein Plan B wäre jetzt gerade sicher nicht verkehrt. Bei Stephanie Tromlys Held Digby muss man sich auf spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau gefasst machen, immer mit einer Prise schrägem Humor gewürzt und einem besonders lässigem Detektiv à la „Sherlock“.

Erster Eindruck / Cover

Da es sich bei meiner Ausgabe um ein Leseexemplar im Taschenbuchformat (Rezensionsexemplar vom Verlag) handelt, kann ich leider nicht über die regulär erschienene, gebundene Version schreiben. Das Cover allerdings gefällt mir sehr gut, es zeigt zwei typische Teenager von Heute in verschiedenen Posen, ähnlich zu Sträflingsbildern. Der Untertitel des Buchs „Tot ermittelt es sich schlecht“ ist wie ein Newsticker zwischen +-Zeichen geschrieben, was Spannung weckt.

Mein Fazit

Auch die Kapitelüberschriften sind wie Newsticker gestaltet, gefällt mir! Insgesamt ist dieses Buch eine rasante Geschichte, bei der man nur schwer darauf schließen kann, was der ständig hungrige Digby als nächstes vorhat. Er ist allerdings dank zahlreicher Freunde und Informanten fast immer bestens auf die seltsamsten Situationen vorbereitet. Selbst Zoe fällt es teilweise schwer den Durchblick zu behalten und mit der selbstverständlichen Art des Jungen klarzukommen. Sie mag ihn allerdings, und macht deswegen nach kurzem Protest meist bei allen Aktionen mit, ohne groß nachzudenken. Mir gefällt auch, dass sich die Geschichte nicht mit einer allzu typischen Lovestory aufhält, sondern ganz chaotisch und leicht verwirrend, eben genau so, wie man Digby während der flotten Geschichte kennen und irgendwie lieben gelernt hat, endet. Schade finde ich nur, das man am Ende nicht so wirklich erfährt, wieso Digbys Schwester damals entführt wurde. Man kann es sich denken, aber ich hätte doch eine Auflösung erwartet. Außerdem passt der Untertitel meiner Meinung nicht ganz zum Inhalt der Geschichte. Dennoch bin ich wirklich begeistert von diesem flotten Jugendbuch, das ich gerne und mit viel Freude gelesen habe!

Lieblingszitat

Auf der Rückseite – Es beschreibt Digbys Lebensart nur allzupassend.

„Also… was ist Plan B?“, fragte ich.

„Es gibt keinen Plan B“, sagte Digby.

 

 

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